Die besten Antivirenprogramme zur kostenlosen Nutzung

Kostenlose AntivirenprogrammeAntivirenprogramme sollten wie auch eine Firewall zur Mindestausstattung eines jeden Computers gehören, mit dem Sie ins Internet gehen wollen. Neben den umfassenden, käuflichen Versionen bieten viele Hersteller auch kostenfreie Varianten ihrer Antischadsoftware an. Diese bietet oftmals nur einen Mindestschutz und in keinen Fällen einen wirklich hundertprozentigen Schutz. Zudem sind die kostenlosen Programme in der Regel nur privaten Nutzern vorbehalten. Doch die beliebtesten Programme können dafür einen fast optimalen Schutz anbieten – der jedoch je nach Software besonders von Ihren individuellen Bedürfnissen abhängt.

Avira ist sehr beliebt im deutschen Internet

Im deutschen Sprachraum gehören unterschiedliche Programme von Avira mit zu den beliebtesten Antiviren-Programmen. Neben der Personal Free AntiVir Edition bietet der weltweit bekannte Softwarehersteller weitere nützliche und kostenlose Anwendungen wie beispielsweise das Rescue System, ein Removal Tool und auch einen Registry Cleaner an. Der Heuristik-Schutz und die Viren-Signaturen entsprechen denen der Premiumpakete. Dafür ist der E-Mail-Bereich sowie Anti-Phishing nicht geschützt. Des Weiteren sind die Virensignatur-Updates sehr langsam und es kann zu häufigen Fehlermeldungen kommen. Trotz allem erkennt die Software die meisten Schadprogramme ohne Probleme. Die durchaus empfehlenswerte Gratisversion läuft auch auf älteren Rechnern gut, da der Speicherverbrauch gering ist. Die private Nutzung ist unbegrenzt. Wenn Sie eine geschäftliche Nutzung bis maximal fünf Computern benötigen, empfiehlt sich AVG. Der Schutz ist ebenfalls sehr umfassend, jedoch sind heruntergeladene Dateien sowie Live-Chats ungeschützt. Die Software gilt als sehr leistungsstark und stellt die einzige echte kostenlose Alternative für kleine Unternehmen dar.

Weltweit und bezogen auf das Können führt eindeutig Avast

Bitdefender bietet ebenfalls eine freie Version seiner Antiviren-Software an, allerdings gibt es hier keinen Echtzeitschutz, was bedeutet, dass nur die Computerinhalte nach bereits vorhandenen Schadprogrammen gescannt werden können. Außerdem ist der Einsatz nur auf neueren Rechnern geeignet, da die Anwendung ansonsten sehr langsam werden kann, also sehr viel Speicherkapazität benötigt. Dafür ist allerdings die Erkennung bestehender Probleme umso besser. Zu den weltweit am meisten verbreiteten Anti-Schadsoftware-Anwendungen gehört Avast. Die Software ist im deutschsprachigen Internetraum nicht so weit verbreitet, obwohl sie mit Abstand für den besten Gratis-Schutz sorgt. Das mag vielleicht daran liegen, dass eine Registrierung erforderlich ist. Doch dafür bestehen ein Echtzeitschutz und viele Konfigurationsmöglichkeiten. Ein äußerst sinnvolles Extra ist die Sandbox, in der Risikodateien in einer abgeschotteten Umgebung geöffnet werden können.

Kostenlose Antivirenprogramme können durchaus ausreichend sein

Neben diesen absolut kostenfreien Programmen können Sie außerdem über verschiedene Computer-Magazine immer wieder Antiviren-Software wie Kapersky Lab kostenlos beziehen. Hier ist ebenfalls eine Registrierung notwendig und der Virenschutz ist oftmals auf ein Jahr oder auf einen anderen, definierten Zeitraum begrenzt. Insgesamt lässt sich feststellen, dass Sie – zumindest beim Privatgebrauch und bei Kleinunternehmen – mit freien Antiviren-Anwendungen durchaus einen guten Schutz erhalten. Es ist fast schon logisch, dass keiner der Anbieter einen kompletten Rundum-Schutz bietet, dafür gibt es ja schließlich die kostenpflichtigen Premium-Versionen. Dennoch können Sie kostenlos ausreichend Schutz bekommen, wenn Sie berücksichtigen, wie Sie das Internet nutzen, um ein entsprechendes Programm zu installieren. Zudem sollten Sie den Schutz von solchen Programmen genauer betrachten, wenn von einem Mindestschutz die Rede ist, denn unter Umständen sind es exakt die von Ihnen benötigten Bereiche, die ungeschützt bleiben.

Bild: so47 – Fotolia

Ähnliche Berichte: